Schnarchen

Schnarchen ist ein weit verbreitetes Problem. Es schnarcht fast jeder Zweite ab dem mittleren Lebensalter. Zunächst führt das Schnarchen zur nächtlichen „Lärmbelästigung“ und stört meist den Bettpartner. Hiervon zu unterscheiden ist jedoch das „krank machende Schnarchen“. Dies bedeutet: das Entstehen von Atemaussetzern (Apnoen).

Diagnostik

Zunächst erfolgt die eingehende Untersuchung des Mund-Rachen-Raumes, der Nase und des Kehlkopfes. Wir führen eine individuelle Erhebung der Probleme durch und nehmen auch standardisierte Fragebögen zu Rate.

Daran schließt sich bei weiterem Abklärungsbedarf die ambulante Polygrafie (nächtliche Schlafuntersuchung für Zuhause) an.

In einem weiteren Schritt kann eine Schlafendoskopie (Somnoskopie in Propofolschlaf) zur ergänzenden Diagnostik durchgeführt werden. Hierbei wird in einer "Kurznarkose" (ca. 10 min.) mit Hilfe eines Video-Endoskop der obere Atemweg begutachtet. Somit kann der das Schnarchen erzeugende Ort im Rachenraum näher eingegrenzt und eine auf den Patienten genau abgestimmte therapeutische Maßnahme ergriffen werden

Therapie

Je nach Ergebnis der vorangegangenen Diagnostik können folgende Therapien in Frage kommen:

  • Nasenkorrektur
  • Gaumensegelplastik
  • Mandelentfernung oder Teilentfernung
  • Zungengrundbehandlung
  • Bissschienenanpassung
  • Rückenlageverhinderungsweste
  • Kombination verschiedener Verfahren

Wir verwenden modernste, blutungsarme Verfahren wie Radiofrequenzablation oder LASER-Technik. Diese sind Gewebe schonender, reduzieren die Nebenwirkungen und können größtenteils sogar ambulant und in örtlicher Betäubung durchgeführt werden.

Im Falle eines ausgeprägten und versorgungspflichtigen Schlafapnoe-Syndroms besteht eine gute Zusammenarbeit mit umlegenden Schlaflaboren (Uniklinik Regensburg, Klinik Donaustauf, Bezirksklinikum Regensburg) zur Anpassung einer CPAP-Maske (Schlafmaske).

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